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Projekt 1: Äpfel mosten auf dem Bauernhof
Schule: Albert-Einstein-Gymnasium Ravensburg
Lehrer/in: Frau Folda-Huber / Herr Schütz
Schulart: Gymnasium
Klasse: 5
Fachbereich: Deutsch und Erdkunde
Projektform: Halbtagesaufenthalt
Termin: 28.04.2000
Vorbereitung
- Herbstgedichte
- Erntethema
Ablauf des Hofaufenthaltes
- Der Bauer erklärt den Schülern die Most-Vorrichtung
- Schüler fahren auf die Streuobstwiese und sammeln die Äpfel
- Im Hof werden die Äpfel zerschnitten, zerkleinert (mechanisch),
dann gepresst,dann der Saft gefiltert und getrunken bzw. auf Flaschen gezogen
- Die Apfelmaische wird an das Vieh verfüttert
Schlussrunde:
Die Schüler sammeln noch einmal fast einen Anhänger voll Äpfel auf der Streuobstwiese.
Nebenher wird den Schülern der Hof bzw. seine Bewirtschaftung erklärt.
Nachbereitung
- Nachbereitung durch einen modifizierten Beschreibungstext, der von
den Schülern richtig zustellen ist.
- Alternativ: Die Schüler schildern aus der Sicht eines Naturmenschen
(Indianer), was sie auf dem Hof erlebt haben.
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Projekt 2: Verantwortung des Menschen für die Natur
Schule: Pestalozzi-Gymnasium Biberach
Lehrer/in: Frau Reeder, Herr Fischer (Referendar)
Schulart: Gymnasium
Klasse: 6 c
Fachbereich: Geographie, Deutsch (Biologie)
Projektform: Tagesaufenthalt
Termin: 13. und 14.07.2000
Vorbereitung
- Behandlung des Themas "Standortbedingungen",
"Nebenerwerbslandwirte", "Betriebe", "Ackerflächen",
"Anbaubedingungen", "Landschaftsschutz", "Bodennutzung" im Fach
Geographie
Ablauf des Hofaufenthaltes
- Hofführung durch den Bauern
- Betriebserkundung
- Erklärung der Milchwirtschaft
- Erproben von Füttern und Melken
- Mithilfe beim Ausmisten
- Durch Geländespiel Umgebung erforschen
- Reiten
- Beim Kalben zusehen
- Übernachtung im "Heuhotel"
Nachbereitung
In der Schule wurde die gemachten Erfahrungen und insbesondere auch die Übernach-tung im "Heuhotel" ausgewertet
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Projekt 3: Probleme in der Landwirtschaft
Schule: Gymnasium Neckartenzlingen
Lehrer/in: Frau Afanasjew
Schulart: Gymnasium
Klasse: 12
Fachbereich: Grundkurs Erdkunde
Projektform: Halbtagesaufenthalt
Termin: 26.04.2002
Vorbereitung
Im Unterricht wurden die wichtigsten Probleme der deutschen Landwirtschaft ausführlich behandelt,
ebenso die Probleme in der EU und den USA: z.B. Preispolitik der EU, Agenda 2000, BSE und MKS,
Agrarwende, Agrobusiness usw.
Ablauf des Hofaufenthaltes
Die Schüler sind mit allen Tätigkeiten auf dem Hof vertraut gemacht worden:
Maschinen-park, Hofverkauf, Düngung und Schädlingsbekämpfung, Schlachtung, Brennen,
Boden-haltung, Schafhaltung, Schweinezucht, Silage usw.
Nach einer jeweils kurzen Einführung von Herrn Kern stellten die Schüler viele Fragen,
die im Unterricht z.T. vorbereitet waren. Die Schüler waren sehr interessiert, s
ehr diszipliniert und wirklich wissbegierig.
Durch seine offene, unkomplizierte Art hatte Herr Kern schnell einen guten Kontakt zu den SchülerInnen.
Vor allem seine Erzählungen aus seinen eigenen Anfängen als Bauer haben großes Erstaunen bei den
SchülerInnen hervorgerufen. Insgesamt ergab sich ein sehr komplexes Bild von den Veränderungen in der
deutschen Landwirtschaft und von ihren Problemen.
Nachbereitung
Es gab überhaupt keine Schwierigkeiten. In der Schule wurde der Besuch mündlich ausgewertet.
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Projekt 4: Bauernhoferkundung BSE - Problematik
Schule: Martin-Gerbert-Gymnasium Horb
Lehrer/in: Frau Stelzer
Schulart: Gymnasium
Klasse: 12
Fachbereich: Grundkurs Erdkunde
Projektform: Halbtagesaufenthalt
Termin: 08.03.2001
Vorbereitung
- Vorbereitung und Durchführung eines Rollenspieles zur BSE -
Problematik (Umwelt-schützer, Politiker, Landwirte als Zielgruppen)
- Vorbereitung eines Fragenkataloges
Ablauf des Hofaufenthaltes
- Besichtigung der Maschinenhalle und des Stalles
- Eingehende Diskussion mit vielen Informationen über den
Strukturwandel in der Land-wirtschaft seit dem 2. Weltkrieg; ebenso
Infos über die Folgen von BSE / über die Prei-ssituation in der
Landwirtschaft (Produktionspreise und Preise der landwirtschaft-
lichen Produkte usw.). Diese Diskussion bzw. Informationsrunde war
Hauptbestandteil des Besuches !!!
- Die Familie Hübl war so freundlich mit dem Melken früher zu
beginnen, damit die Schüler diesen Arbeitsgang kennen lernen.
Obwohl wir hier in einem ländliche Raum leben, hatten nur ganz
wenige der 21 Schüler jemals die Gelegenheit gehabt, beim Melken
zuzusehen !! Dies war, auch zu meinem eigenen Erstaunen, ein
Ereignis für fast alle Schüler!
- Wegen des Alters der Schüler (17/18 Jahre) war bei diesem Besuch
der Schwerpunkt auf der Information gelegen; daher auch
ausführliches Gespräch mit dem Betriebsleiter Herrn Hübl.
Nachbereitung
- Nachbesprechung in der darauffolgenden Unterrichtsstunde
- Es verlief, der Alterstufe der Schüler entsprechend, alles bestens !!!
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Projekt 5: Weinbau
Schule: Deutsch-Französisches-Gymnasium Freiburg, 11. Klasse
Lehrer: Frau Wolf, Herr Pfaff
Unterrichtsfach: Biologie, Chemie
Projektform: Halbtagesaufenthalt
Termin: 25. April 2002
Vorbereitung
Im Rahmen des Themas "Stoffwechsel" wurde die alkoholische Gärung besprochen.
Ablauf des Hofaufenthaltes
1. Weinbergführung mit Erläuterung zu Kulturtechniken, Düngung,
Flächenanlegung, biologischer - konventioneller Weinbau,
Schädlingsbekämpfung
2. Besichtigung des Kellereibetriebs; Erklärung der verschiedenen
Kellereitechniken
3. Vesper und kleine Weinprobe
Nachbereitung
Auswertung mündlich im Unterricht
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Projekt 6: Ein ökologisch wirtschaftender landwirtschaftlicher Betrieb
Schule: Marie-Curie-Gymnasium Kirchzarten, 12. Klasse
Projektform: Stundenaufenthalt
Termin: 7. Mai 2002
Vorbereitung
Im Unterricht wurden traditionelle und ökologisch wirtschaftende Betriebe verglichen.
Ablauf des Hofaufenthaltes
1. Allgemeine Infos zum Hof und zur Hofgeschichte
2. Wirtschaftsweise und Betriebsschwerpunkte
3. Besonderheiten der ökologischen Wirtschaftsweise
4. Besichtigung des Hofes
5. Frage-/ Antwortrunde
6. Vesper und Getränke
Nachbereitung
Erstellung eines Betriebsspiegels
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Projekt 7: Konfliktfeld Ökologie-Ökonomie
Schule: Schillergymnasium Offenburg, 11. Klasse
Lehrerin: Frau Schmidt (jetzt im Einsteingymnasium Kehl)
Unterrichtsfach: Biologie
Projektform: Halbtagesaufenthalt
Termin: 17. Juni 2002
Vorbereitung
Im Rahmen des Unterrichts und in ausführlichem Gespräch zwischen Lehrerin und Land-wirt
Ablauf des Hofaufenthaltes
1. Besichtigung der Stallanlagen
2. Erläuterung zur Tierhaltung
3. Erläuterung zur Umstellung von Milcherzeugung zur
Fleischproduktion
4. Agrarpolitische Hintergründe und Ihre Folgen für einen
landwirtschaftlichen Betrieb
Nachbereitung im Unterricht
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Projekt 8: Milch und Milchprodukte
Schule: St. Meinrad - Gymnasium Rottenburg
Lehrer/in: Frau Nisch
Schulart: Gymnasium
Klasse: Bio-AG (5/6)
Fachbereich: Biologie
Projektform: Stundenaufenthalt
Termin: 14.03.2002
Vorbereitung
Im Rahmen der Biologie-AG, bei der wir ausschließlich praxisorientiert arbeiten, wollten wir wissen, wie die verschiedenen Milchprodukte in die Regale der Läden kommen.
Dabei ist es erforderlich, sich erst mal die (vor Ort schwarz-weißen) "Milchfabriken" ge-nauer anzusehen (s. Hofaufenthalt).
An einem zweiten Nachmittag haben wir aus frischer Hofmilch Quark hergestellt.
Ablauf des Hofaufenthaltes
Frau Saile führte uns zunächst zu den Kälbchen. Es wurde erklärt, welche Nahrung und wie viel sie davon täglich bekommen müssen. Frau Saile hat mit Engelsgeduld alle Fragen - und das waren eine Menge - beantwortet.
Anschließend ging`s zu den erwachsenen Rindern. Dabei haben wir mal selber gekostet, ob uns das Kuhmenü schmecken würde. Die Begeisterung kann man auf einem Foto
Sehen.
Die Kinder bekamen einen guten Einblick in den verantwortungsvollen und arbeitsintensiven Beruf des Landwirtes. Und natürlich war auch "Streunel" dabei, Sailes Hund. Er hat uns alle adoptiert. Und wir haben es gerne zugelassen.
Am nächsten AG-Termin bekamen wir frische Milch. Wir verarbeiteten sie in unserer Schule zu Quark. Hat übrigens gut geklappt und uns wunderbar geschmeckt. Mit Brot und Honig (von unseren schuleigenen Bienen).
Nachbereitung
Für uns Lehrkräfte ist es eine große Hilfe, wenn man mit den Schülern so unkompliziert einen Bauernhof besuchen kann. Unsere Wünsche (Themenauswahl, Gruppengröße, Zeitpunkt) wurden alle erfüllt. Jedes Kind wurde mit seinen Fragen wichtig genommen. Das alles ist nicht selbstverständlich.
Alles in Allem: eine gelungene Aktion!
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